Nachrichten

Legales Glücksspiel – Finanzieren Steuern bald deutsche Spielbanken?

Legales Glücksspiel deutsche Spielbanken

In Deutschland waren Staatliche Spielbanken bislang eine Kuh für die Bundesländer, die man natürlich gerne gemolken hat. Zusätzliche Einnahmen auf die der deutsche Staat nicht gerne verzichten möchte!

Monat für Monat, Jahr für Jahr bescherte das legale Glücksspiel den deutschen Bundesländern eine hohe Summe an Steuergeldern, doch damit könnte es jetzt schon bald vorbei sein und eher ins Gegenteil umschlagen.

Den meisten deutschen Spielbanken geht es garnicht gut, es sieht sogar so schlecht aus, dass man vielleicht in naher Zukunft versuchen wird, die Casinos in Deutschland mit Geldern von Steuerzahlern am Leben zu erhalten. Die Spielbanken im bayrischen Bad Kötzing und Bad Streben zum Beispiel, sind solch Wackelkandidaten und steht kurz vor dem Aus.

Bis vor rund einem Jahr verloren für gewöhnlich vor allem die Spieler und der Staat kassierte, doch jetzt fängt auch der Staat an zu verlieren. Denn den deutschen Casinos geht es miserabel, das Geschäft mit dem Glücksspiel läuft nur schleppend und dem Staat gehen somit natürlich wichtige Einnahmen verloren. Aus diesem Grunde wird vermutet, dass in diesem Jahr die bayrischen Spielbanken wohl erstmals mit Steuergeldern bezuschusst werden, laut Wochenblatt.de.

Umstrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen

Es gibt jede Menge staatliche Spielbanken in Deutschland, in Bayern allein gibt es 9 Kasinos. Besonders schlecht geht es den Spielbanken in Bad Kötzing und Bad Streben, diese sind derzeit besonders gefährdet. Beide Spielbanken schrieben bereits seit ihrer Eröffnung nur rote Zahlen, was auf die Dauer natürlich nicht tragbar ist. Unter anderem verzeichnete die Spielbank in Bad Kötzing im Jahr 2009 ein Rekord-Verlust von 3,6 Millionen Euro!

Umstrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen, wie die Abschaffung der Roulette Tische und die Entlassung von 12 Mitarbeitern halfen nicht viel, die Verluste konnten zwar etwas gesenkt werden, jedoch werden weiterhin rote Zahlen geschrieben. Desweiteren fallen laufende Kosten für die Spielbanken an, die ebenfalls bezahlt werden müssen, was zu einem zusätzlichen Problem in der Bilanz führt.

Große Konkurrenz von privaten Spielhallen

Schon seit längerem beklagen deutsche Casinos ihre gegenwärtige prekäre Lage: Private Spielhallen, die in den letzten Jahren wie Pilze überall aus dem Boden geschossen sind und 23 Stunden täglich geöffnet haben, stellen eine fast unschlagbare Konkurrenz für die deutschen Spielbanken dar.

Private Spielhallen bieten jede Menge Vorteile für Spieler. Unter anderem müssen KEINE langen Anfahrtswege zurückgelegt werden, da es mittlerweile private Spielhallen fast überall gibt. Auch gibt es KEINE Kleidervorschrift, somit fallen Sakko- & Krawattenpflicht oder das Turnschuhverbot ebenfalls weg. Das Spielen in staatlichen Spielbanken ist erst ab einem Mindestalter ab 21 erlaubt, in den Spielhallen darf man bereits ab 18 Jahren spielen.

Be Sociable, Share!
About the Author

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *