Online Rommé

Rommé ohne Auslegen – Wiener Rummy

Wiener Rummy

Allgemeine Informationen

Im Gegensatz zum Deutschen Rommee, sprich Rommé mit Auslegen versucht der Spieler bei diesen Spielarten, sein Blatt in der Hand nach Handwerte zu ordnen, um entweder alle Karten auf einmal auslegen (Rommé zu rufen) zu können oder zu klopfen, d. h. fast alle Karten bis auf einen Rest von möglichst geringem Kartenwert zu melden.

So wie beim spielen von Rommé MIT Auslegen gibt es auch beim spielen von Rommé OHNE Auslegen keine einheitlichen Regeln. Vielmehr gibt es lediglich zahlreiche verschiedene Namen mit oftmals nahezu identischer Spielweise: Wiener Rummy, 101 Rummy, Elimination Rummy, Knock Rummy!

Auch Gin Rummy gehört zu der Familie der Rommé Spiele, allerdings ist Gin Rummy eine sehr spezielle Variante von Rommee und wird von nur zwei Personen gespielt.

Die hier wiedergegebenen Spielregeln sind daher nicht in dem Sinne als verbindlich anzusehen, wie etwa die Regeln beim Schach spielen. Somit, wenn nicht anderes angegeben, gelten sinngemäß die Spielregeln für das Spielen von Rommé mit Auslegen.

Wiener Rummy – Rommé OHNE Auslegen wird in der Regel mit zwei Packs französischer Spielkarten von je 52 Karten und mit nur je einem Joker, also insgesamt mit 106 Karten von maximal sechs Personen gespielt. Die Karten werden gemischt und jeder Spieler erhält zehn Spielkarten, der Geber selbst bekommt elf.

Nun versuchen die Spieler, so wie beim Rommé mit Auslegen, durch das Aufnehmen und Abwerfen von Karten, ihr Blatt zu verbessern.

Ende eines Spiels

Rommé-Ruf
Das Spiel wird solange fortgesetzt, bis ein Spieler Rommee ruft, d. h. zehn Karten vor sich auf dem Tisch auslegt und seine elfte Karte abwirft. Daraufhin müssen alle übrigen Spieler den Wert ihrer Hand zusammen zählen und der Spieler mit dem höchsten Handwert hat das Spiel verloren.

Klopfen
Aber auch durch Klopfen kann eine Romme Spielrunde beendet werden: Denn wenn ein Spieler nur noch fünf oder weniger Augen an schlechten Karten in der Hand hat, dann kann dieser klopfen. Daraufhin legt der Spieler dann so wie bei einem Rommé-Ruf sein Blatt offen aus und meldet seine Schlechtpunkte. Die anderen Spieler tun dasselbe, doch im Unterschied zu einem Rommé-Ruf dürfen sie beim Klopfen noch einmal durch das Aufnehmen und Ablegen einer Karte versuchen, ihr Blatt zu verbessern.

Bitte beachten: Beim Wiener Rummy ist das Anlegen an Figuren anderer Spieler leider NICHT möglich.

Rummy Partien
Rommé ohne Auslegen kann auch nach Partien gespielt werden; eine Partie setzt sich aus mehreren Einzelspielen zusammen. Vor Beginn einer jeden Partie zahlen alle Spieler einen Einsatz in Höhe von fünf Chips in die Kasse (Pot oder Pulle).

Nach jeder Spielrunde erhält der Klopfer bzw. Rommé-Rufer von allen übrigen noch im Spiel befindlichen Spielerm das sogenannte Klopfgeld, d. h. einen Chip ausbezahlt und im Spiel erhaltenen Schlechtpunkte eines jeden Teilnehmers werden notiert und laufend addiert.

Hat ein Spieler 101 oder mehr Schlechtpunkte gesammelt, scheidet er aus; sind alle bis auf einen Spieler ausgeschieden, so gewinnt der verbleibende Spieler den Pot und die Rommee Partie ist beendet.

Sollte ein Spieler bereits 81 oder mehr, aber noch nicht 101 Schlechtpunkte gesammelt haben, so darf er sich gegen Bezahlung von fünf Chips in den Pot in das laufende Spiel zurückkaufen und seine Schlechtpunkte werden denen des zweitschlechtesten noch im Spiel befindlichen Spielers reduziert. Allerdings hat jeder Spieler im Laufe der Rummy Partie nur einmal das Recht auf Rückkauf!

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